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Gemeinsam stark für Kinder
mit Behinderung in Schwaben


 Gemeinsam stark

Die Entscheidung einer Familie ihr pflegebedürftiges Kind im Kreise der Angehörigen zu versorgen und aufwachsen zu lassen, ist für alle Beteiligten eine besondere Aufgabe.

Familien, die ihr behindertes oder schwerkrankes Kind zu Hause pflegen, leisten Außergewöhnliches. Viele einfache und alltägliche Handlungen stellen häufig Probleme dar und sind nur mit guter Absprache und Hilfe aller Familienmitglieder möglich. Neben der Versorgung am Tag kommen oft unruhige Nächte wegen der Pflege und Aufsicht des Kindes dazu. Regelmäßige Termine bei Ärzten und Therapeuten sind alltäglich. Sorgen und Zukunftsängste um das behinderte Kind werden zu ständigen Begleitern. Nicht zu unterschätzen ist auch die zusätzliche große körperliche Belastung durch die kraftaufwendige Pflege. Die Geschwisterkinder müssen zurückstecken und sind meist schon sehr früh hohen Anforderungen ausgesetzt; dies schafft für die Eltern ein zusätzliches Spannungsfeld. Häufig können die vielen Anforderungen auch eine gesellschaftliche Isolation der Familie mit sich bringen. 
Noch schwieriger stellt sich die Lebenssituation mit einem schwerstbehinderten oder schwerstkranken Kind dar. Die Eltern müssen sich medizinisches und pflegerisches Wissen aneignen, um ihre Kinder gut versorgen zu können und finden sich dadurch in einer komplett neuen Elternrolle wieder. Dazu kommen die Sorgen vor möglichen Verschlechterungen des Allgemeinzustandes des Kindes sowie Ängste vor akuten Notfallsituationen. Eine ständige Erreichbarkeit ist unumgänglich und Entlastung ist nur durch einen spezialisierten Pflegedienst möglich, wobei die Anzahl der genehmigten Pflegestunden unterschiedlich sein kann. Diese professionelle Unterstützung ist mit großen Einbußen der Privatsphäre verbunden. Die schwierige Gesamtsituation stellt eine große Belastung für das ganze Familiensystem dar. 
Alle Familien, die ihr pflegebedürftiges Kind zu Hause versorgen, benötigen unabhängig von den verschiedenen Grunderkrankungen oder Behinderungen Erholungsphasen, um auf lange Sicht diese Belastung gut meistern zu können. 

Momentan gibt es kaum Pflegeplätze für Kinder und Jugendliche. Die wenigen Plätze, die von verschiedenen Einrichtungen in Bayern angeboten werden, sind auf die heilpädagogische Zielsetzung spezialisiert, Behandlungspflege spielt dabei nur eine sekundäre Rolle. Weiter stehen in Bayern lediglich 4 Kurzzeitpflegeplätze für dauerbeatmete und von Beatmung bedrohte Kinder und Jugendliche zur Verfügung. In den vorhandenen Einrichtungen gibt es Wartezeiten von bis zu einem Jahr.
Für Kinder und Jugendliche mit schwerstmehrfach Behinderungen und Bedarf an Behandlungspflege stehen keine Pflegeplätze zur Verfügung. In einer familiären Notsituation ist eine stationäre Aufnahme in eine Kinderklinik die einzige Unterbringungsmöglichkeit. 
Die dauerhaft hohe Anforderung an das ganze Familiensystem durch die Versorgung des pflegeaufwendigen Kindes hat oft eine chronische Überlastung zufolge und macht häufig eine vorzeitige Heimunterbringung notwendig. 

Schwerstkranke und / oder dauerbeatmete Kinder und Jugendliche verbringen sehr viel Zeit auf Intensivstationen. Gerade nach der Geburt oder während einer Verschlechterung des Krankheitszustandes kann sich der Aufenthalt über mehrere Monate hinziehen. Meistens verzögert sich die Entlassung aus verschiedenen Gründen: Pflegedienste müssen gesucht, Pflegestunden mit den Kostenträgern ausgehandelt und ein Pflegeteam aufgebaut werden. Ebenso sind häufig Umbauten im häuslichen Umfeld notwendig und eine Vielzahl von Hilfsmitteln für die Versorgung Zuhause muss bereitstehen. Auf einer Intensivstation ist es nicht möglich dem Kind die nötige Normalität und Geborgenheit zu gewähren, die für den Genesungsprozess und die Entwicklung des Kindes wichtig sind. Kann das Kind von der Familie nicht versorgt werden, steht die Suche für einen Pflegeplatz an; momentan sind Plätze für eine dauerhafte Unterbringung von schwerstkranken, schwerstbehinderten und dauerbeatmeten Kinder und Jugendliche sehr gering, meist kann keine heimatnahe Versorgung gewährleistet werden.

Unser Leitbild

Uns ist es wichtig einen Platz zu schaffen, wo Kinder und Jugendliche unabhängig von ihren Einschränkungen im Rahmen eines Aufenthaltes optimal versorgt sind und sich dadurch eine Entlastung für die pflegenden Angehörigen ergibt. Wir bauen auf die Fähigkeiten und Kompetenzen unserer Gäste auf. Die vorhandenen Ressourcen der Kinder und Jugendlichen, seiner Angehörigen und seiner Bezugspersonen zu erkennen und zu fördern, ist der Schwerpunkt unserer täglichen Arbeit in der Einrichtung Dachsbau. Wir möchten unsere Gäste pflegerisch unterstützen und mit pädagogischen Angeboten fördern, um ihnen einen möglichst selbstbestimmten, aktiven und normalen Alltag zu ermöglichen, und ihnen helfen, ihre wertvolle Lebensqualität zu erhalten. 
Um eine optimale Versorgung und Betreuung für die Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten, gilt unser Augenmerk auch den Mitarbeitern: Wir möchten sie befähigen und unterstützen, ihrer Aufgabe gerecht zu werden und dieser mit Motivation und Freude in einem interdisziplinären Team zu begegnen.

 Dachskinder e.V.

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Gemeinsam stark für Kinder
mit Behinderung in Schwaben

Mail: mymail@mailservice.com
Phone: 555-555-5555

 Vereinsziele
  • Vorrangiges Ziel ist der Aufbau einer Kurzzeitpflegeeinrichtung für Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Augsburg
  • Sprachrohr für betroffene Eltern zu den Kostenträgern und in die Politik
  • Mitwirken im bayrischen Arbeitskreis für Kurzzeitwohnen
  • Ansprechpartner für Fragen zur Pflege und pädagogischen Betreuung bei einem Kind mit Behinderung
  • Regelmäßig stattfindende Themenabend für betroffene Eltern und alle Interessierte
  • Elternschulungen in unterschieden Bereichen

Aktuelles

Nächstes Vereinstreffen:
5. Februar 2018
Hirblinger Str. 40, 86154 Augsburg

Vortrag über Kinästhetik durch Susanne Liebig
Fachlehrerin für Kinästhetische Mobilisation nach Vive-Arte

Spendenkonto: Dachskinder e.V. - VR Bank Meitingen; BIC: GENODEF1MTG IBAN: DE53 7206 2152 0001 8261 66
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