Gedanken & Gefühle
Stimme einer betroffenen Mutter aus unserem Verein
...und immer sind da diese Fragen ?
wie lange schaffe ich das noch?
was ist, wenn ich nicht mehr kann?
werden wir bald gar keine Unterstützung mehr haben?
wird es irgendwann mal wieder Zeit für alltägliche Dinge geben, für unsere Beziehung,
das Geschwisterkind, Freunde, Familie?
Dabei gibt es darauf keine Antwort, also am besten auch gar nicht allzu viel nachdenken
Einfach weitermachen, funktionieren.... - aus Liebe zu diesem Kind, das
nichts dafür kann so in diese Welt geboren worden zu sein.
Also soll es zusätzlich zu seinem schweren Leben nicht auch noch Angst
davor haben müssen, plötzlich allein zu sein.
Seit 14 Jahren nicht mehr ausschlafen, kein Urlaub mehr, keine unbeschwerte Auszeit.
Ein Alltag zwischen Intensivpflege zu Hause, ständiger Sorge und Anspannung
und unendlich vielen Klinikterminen, Therapien und Rückschlägen.
Wie lange haben wir noch Kraft dazu?
